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== Gründungsjahre ==
== Gründungsjahre ==
1899 gründete Albert Siems den Linzer-Athletik-Sportklub Siegfried. Der LASK widmete sich Anfangs nur der Schwerathletik wie zum Beispiel Ringen und Gewichtheben und hatte keine Fußballsektion.<ref>https://www.lask.at/de/m/club</ref>  
1899 gründete Albert Siems den Linzer-Athletik-Sportklub Siegfried. Der LASK widmete sich Anfangs nur der Schwerathletik, wie zum Beispiel Ringen und Gewichtheben, und hatte keine Fußballsektion.<ref name=":2">https://www.lask.at/de/m/club</ref>  


Am 25. Juli 1908 gründete Ernst Wengraf, mit bekannten Fußballern wie: Albert Siems und Otto Zwicker, den Linzer Sport Klub (kurz: LSK). Der LSK war der erste Fußballverein Oberösterreichs.<ref>https://www.linza.at/lask-history/</ref><ref name=":0">https://initiative-sw.at/paragraph-3-und-eine-geschichte-von-122-jahren</ref><ref name=":1">https://de.wikipedia.org/wiki/Linzer_Sport-Club</ref> Die erste Spielstätte des LSK war eine Wiese gegenüber dem Allgemeinen Krankenhaus, die als Sportplatz von Heinrich Franck zur Verfügung gestellt wurde. Durch den ersten Weltkrieg verlor der LSK dieses Spielstätte und musste zunächst auf das Südbahnhofareal ausweichen ehe man auf der Trabrennbahn eine neue Heimspielstätte fand.<ref>https://seit1908.at/seit-1908-der-stolz-von-oberoesterreich/</ref>
Am 25. Juli 1908 gründete Ernst Wengraf, mit bekannten Fußballern wie: Albert Siems und Otto Zwicker, den Linzer Sport Klub (kurz: LSK). Der LSK war der erste Fußballverein Oberösterreichs. Die erste Spielstätte des LSK war eine Wiese gegenüber dem Isabellen-Kinderspital (heute das Kepler Universitätsklinikum), die als Sportplatz von Heinrich Franck zur Verfügung gestellt wurde. Durch den Ersten Weltkrieg verlor der LSK diese Spielstätte und musste zunächst auf das Südbahnhofareal ausweichen, ehe man auf der Trabrennbahn eine neue Heimspielstätte fand.<ref name=":3">Aus der LASK Sage Teil 1-9 https://seit1908.at/seit-1908-der-stolz-von-oberoesterreich/</ref><ref>https://www.linza.at/lask-history/</ref><ref name=":0">https://initiative-sw.at/paragraph-3-und-eine-geschichte-von-122-jahren</ref><ref name=":1">https://de.wikipedia.org/wiki/Linzer_Sport-Club</ref>


Im weiteren Verlauf des erste Weltkrieges, wurden die Zustände innerhalb des Vereins immer schwieriger. Viele Soldaten wurden in den Krieg einberufen und so musste sich der LSK 1919 aufgrund Spielermangels auflösen. <ref name=":0" /><ref name=":1" />
Im weiteren Verlauf des Erste Weltkrieges, wurden die Zustände innerhalb des Vereins immer schwieriger. Viele Soldaten wurden in den Krieg einberufen, und so musste sich der LSK am 28. Februar 1919 aufgrund Spielermangels auflösen. Viele der ehemaligen Spieler des LSK wurden daraufhin in die neue Fußballsektion des Linzer-Athletik-Sportklub Siegfried aufgenommen. Noch im selben Jahr erfolgte die Umbenennung in den Linzer Athletik Sportklub, kurz LASK. Die erste Meisterschaft, die der LASK bestritt, war 1919 gegen drei weitere Fußballmannschaften aus Oberösterreich: den Welser Sportklub, SV Urfahr und Vorwärts Steyr. Der LASK wurde dritter von vier Mannschaften.<ref name=":2" /><ref name=":0" /><ref name=":1" />
 
== Erste regionale Titel und Amateurstaatsmeister ==
Ab 1919 fand der LASK mit dem Kleinen Exerzierfeld, an der Paul-Hahn-Straße, eine neue Heimat. Anfangs gab es dort weder Tribünen noch fixe Tore. Bis 1921 wurde das Areal adaptiert, bis man am 25. September 1921 die neue Sportstätte mit einem Freundschaftsspiel gegen den Wiener Ball Klub eröffnete. <ref name=":3" /><ref name=":5">https://www.nachrichten.at/sport/fussball/lask/Der-Weg-des-LASK-zum-eigenen-Stadion;art100,2841716</ref><ref>https://seit1908.at/unser-geliebter-wanderverein-immer-wieder-heimatlos-der-lask-und-seine-stadien/</ref>In der Meisterschaft der [[Saison 1920/21]] erreichte man hinter dem SK Vorwärts Steyr, dem Welser SC und dem 1. Salzburger SK den vierten von insgesamt fünf Plätze. Die [[Saison 1921/22]] beendete man als dritter, die darauf folgende [[Saison 1922/23]] als Vizemeister.<ref name=":3" />
 
Den ersten Titel der Vereinsgeschichte holte sich der LASK in der [[Saison 1923/24]], als der LASK den vierfachen Serienmeister Vorwärts Steyr entthronte. Es folgten erfolgreiche Jahre für den LASK. in den Saisonen von 1924/25 bis 1926/27, gewann der LASK die Oberösterreichische Meisterschaft viermal in Folge. Dabei gewann der LASK [[Saison 1924/25|1924/25]] 17 aus 18 Spielen und in der [[Saison 1926/27]] gewann der LASK alle Meisterschaftsspiele. <ref name=":3" /><ref name=":6">https://de.wikipedia.org/wiki/LASK</ref>
 
Im Jahr 1930 wurde die erste Österreichische Amateurmeisterschaft ausgetragen. Berechtigt waren alle Landesmeister der Bundesländer und die besten Amateurmannschaften Wiens. Ausgespielt wurde die Meisterschaft im K.O. Modus. Der LASK spielte gegen den späteren Sieger, den GAK. Man gewann das Hinspiel mit 2:1, verlor jedoch das Rückspiel mit 1:3 und verlor das Finale mit 3:4. In der [[Saison 1931/32]] erreichte der LASK  das Finale der Amateurstaatsmeisterschaft gegen den GAK. Das Hinspiel endete 1:1 unentschieden. Im Rückspiel gewann der LASK mit 2:1 und krönte sich somit zum Amateurstaatsmeister 1932. In der selben Saison gewann der LASK die Oberösterreichische Landesmeisterschaft und zum zweiten Mal in Folge den Landescup. <ref name=":3" /><ref>https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96sterreichische_Fu%C3%9Fball-Amateurstaatsmeisterschaft</ref>
 
Der LASK ging als "Tripple-Sieger" in die Saison 1932/33. Das Ziel der Titelverteidigung klappte in keinem der drei Bewerbe. Die Oberösterreich Liga und den Oberösterreichischen Landescup musste man an den Konkurrenten Urfahr abgeben und die Amateurstaatsmeisterschaft gewann erneut der GAK. <ref name=":3" />
 
== Zweiter Weltkrieg und Aufstieg in die Bundesliga ==
Während des Zweiten Weltkrieges stieg der LASK 1940/41 in die erste Spielklasse auf. In der damaligen Gauliga hatte der LASK aufgrund des Zweiten Weltkrieges enorme Schwierigkeiten. Viele der Spieler wurden in den Krieg einberufen, so konnte der LASK oftmals nur einen Teil seiner eigentlichen Kampfmannschaft aufstellen. So fing sich der LASK, mit einem 0:21 gegen die Wiener Austria, die höchste Niederlage der Vereinsgeschichte ein. Der LASK stieg am Ende der Saison mit 0 Punkten aus der Gauliga ab.<ref name=":3" /><ref name=":6" />
 
Es folgten schwere Jahre für den LASK. In der Oberösterreich Liga erspielte man in den darauf folgenden Jahren, von 1941 bis 1946, keinen einzigen Titel. Im Jahr 1949 wurde der LASK Dritter der Oberösterreich Liga und qualifizierte sich somit nicht für die, in diesem Jahr erstmals ausgetragene, Gesamtösterreichische Bundesliga. Erst als man ein Jahr später Oberösterreichischer Meister wurde, qualifizierte man sich für die damalige Staatsliga.<ref name=":2" /><ref name=":3" /><ref name=":6" />
 
Ab 1952 hat der LASK seine Heimspiele auf dem neu eröffneten Linzer Stadion ausgetragen. Die eigentliche Heimstätte blieb allerdings nach wie vor der LASK Platz in der Paul-Hahn-Straße. Der LASK hatte in der Staatsliga immer wieder mit dem Abstieg zu kämpfen. In der Saison 1953/54 stieg man letzten Endes in die B-Liga ab. 1957/58 gewann man die B-Liga und stieg erneut in die A-Nationalliga auf. Ab diesem Zeitpunkt spielte der LASK um den Titel mit und wurde 1961/62 Vizemeister hinter der Wiener Austria. Im [[ÖFB Cup Finale 1963|Cup Finale 1963]] spielte man gegen die Austria Wien, welches man allerdings Verlor.<ref name=":2" /><ref name=":3" /><ref name=":6" />
 
== Der LASK als österreichischer Double-Sieger ==
Der LASK startete in die Saison 1964/65 mit einem starken Kader. Unter dem damaligen Trainer Karl Schlechta beendete man die Saison allerdings auf dem siebten Tabellenplatz. Während der Saison wurde Karl Schlechta durch [[Frantisek Bufka]] abgelöst. Unter Frantisek Bufka folgte ein hartes Trainingslager in Obertraun, das dazu führte, dass der LASK konditionell besser aufgestellt war und die Mannschaft den Kampfgeist zurück erlangte. Mit dieser neuen Kraft kletterte der LASK Stück für Stück die Tabelle hinauf. Der LASK erreichte das [[ÖFB Cup Finale 1965|Cup Finale]] gegen den 1. FC Wiener Neustadt. Dieses gewann der LASK in Hin- und Rückspiel mit einem Gesamtergebnis von 2:1 und war damit, erstmals in der Vereinsgeschichte, österreichsicher Cup-Sieger. <ref name=":3" /><ref name=":4">https://www.lask.at/de/m/news/eine-zeitreise-mit-manfred-pichler-ins-historische-double-jahr-1965</ref>
 
Mit dem Cup-Sieg im Rücken ging man in die letzte Partie der Saison. Der LASK lag einen Punkt hinter Rapid Wien. Aufgrund der damaligen Zwei-Punkte-Regel musste der LASK gewinnen, während Rapid verlieren musste. Das letzte Saisonspiel gegen die Vienna auf der Hohen Warte gewann der LASK mit 2:0. Nach dem Spiel musste man noch zehn Minuten auf das Parallelspiel warten, in dem der GAK mit 1:0 gegen Rapid Wien in Führung lag. Als das Spiel schließlich abgepfiffen wurde und der GAK tatsächlich mit 1:0 gegen Rapid gewonnen hatte, war es offiziell: Der LASK ist österreichischer Meister und Doublesieger. Mit dem Gewinn der Meisterschaft und des Cup-Sieges war man die erste Mannschaft, die nicht aus Wien stammte, die die Österreichische Meisterschaft gewonnen hat.<ref name=":3" /><ref name=":6" /><ref name=":4" /><ref>https://on.orf.at/video/14324064/lask-helden-erinnern-sich-an-den-meistertitel-1980</ref>
 
Der LASK konnte sich allerdings nicht an der Spitze des österreichischen Fußballs festsetzten. In folge spielte man wieder im Mittelfeld und geriet anschließend sogar in Abstiegsgefahr. [[ÖFB Cup Finale 1967|1967]] und [[ÖFB Cup Finale 1970|1970]] schaffte man es nochmals ins ÖFB Cup Finale wobei man gegen die Wiener Austria durch das Los verlor und gegen Wacker Innsbruck mit 0:1. Auch verlor der LASK seine alte Heimstätte an der Paul-Hahn-Straße und stattdessen wurde die [https://de.wikipedia.org/wiki/Linzer_Technikum HTL Paul Hahn] gebaut. Ohne richtige Heimstätte, hat sich der LASK von nun an auf der Linzer Gugl eingemietet.<ref name=":3" /><ref name=":5" /><ref name=":6" />


== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==
<references />

Aktuelle Version vom 9. September 2026, 10:54 Uhr

Gründungsjahre

1899 gründete Albert Siems den Linzer-Athletik-Sportklub Siegfried. Der LASK widmete sich Anfangs nur der Schwerathletik, wie zum Beispiel Ringen und Gewichtheben, und hatte keine Fußballsektion.[1]

Am 25. Juli 1908 gründete Ernst Wengraf, mit bekannten Fußballern wie: Albert Siems und Otto Zwicker, den Linzer Sport Klub (kurz: LSK). Der LSK war der erste Fußballverein Oberösterreichs. Die erste Spielstätte des LSK war eine Wiese gegenüber dem Isabellen-Kinderspital (heute das Kepler Universitätsklinikum), die als Sportplatz von Heinrich Franck zur Verfügung gestellt wurde. Durch den Ersten Weltkrieg verlor der LSK diese Spielstätte und musste zunächst auf das Südbahnhofareal ausweichen, ehe man auf der Trabrennbahn eine neue Heimspielstätte fand.[2][3][4][5]

Im weiteren Verlauf des Erste Weltkrieges, wurden die Zustände innerhalb des Vereins immer schwieriger. Viele Soldaten wurden in den Krieg einberufen, und so musste sich der LSK am 28. Februar 1919 aufgrund Spielermangels auflösen. Viele der ehemaligen Spieler des LSK wurden daraufhin in die neue Fußballsektion des Linzer-Athletik-Sportklub Siegfried aufgenommen. Noch im selben Jahr erfolgte die Umbenennung in den Linzer Athletik Sportklub, kurz LASK. Die erste Meisterschaft, die der LASK bestritt, war 1919 gegen drei weitere Fußballmannschaften aus Oberösterreich: den Welser Sportklub, SV Urfahr und Vorwärts Steyr. Der LASK wurde dritter von vier Mannschaften.[1][4][5]

Erste regionale Titel und Amateurstaatsmeister

Ab 1919 fand der LASK mit dem Kleinen Exerzierfeld, an der Paul-Hahn-Straße, eine neue Heimat. Anfangs gab es dort weder Tribünen noch fixe Tore. Bis 1921 wurde das Areal adaptiert, bis man am 25. September 1921 die neue Sportstätte mit einem Freundschaftsspiel gegen den Wiener Ball Klub eröffnete. [2][6][7]In der Meisterschaft der Saison 1920/21 erreichte man hinter dem SK Vorwärts Steyr, dem Welser SC und dem 1. Salzburger SK den vierten von insgesamt fünf Plätze. Die Saison 1921/22 beendete man als dritter, die darauf folgende Saison 1922/23 als Vizemeister.[2]

Den ersten Titel der Vereinsgeschichte holte sich der LASK in der Saison 1923/24, als der LASK den vierfachen Serienmeister Vorwärts Steyr entthronte. Es folgten erfolgreiche Jahre für den LASK. in den Saisonen von 1924/25 bis 1926/27, gewann der LASK die Oberösterreichische Meisterschaft viermal in Folge. Dabei gewann der LASK 1924/25 17 aus 18 Spielen und in der Saison 1926/27 gewann der LASK alle Meisterschaftsspiele. [2][8]

Im Jahr 1930 wurde die erste Österreichische Amateurmeisterschaft ausgetragen. Berechtigt waren alle Landesmeister der Bundesländer und die besten Amateurmannschaften Wiens. Ausgespielt wurde die Meisterschaft im K.O. Modus. Der LASK spielte gegen den späteren Sieger, den GAK. Man gewann das Hinspiel mit 2:1, verlor jedoch das Rückspiel mit 1:3 und verlor das Finale mit 3:4. In der Saison 1931/32 erreichte der LASK das Finale der Amateurstaatsmeisterschaft gegen den GAK. Das Hinspiel endete 1:1 unentschieden. Im Rückspiel gewann der LASK mit 2:1 und krönte sich somit zum Amateurstaatsmeister 1932. In der selben Saison gewann der LASK die Oberösterreichische Landesmeisterschaft und zum zweiten Mal in Folge den Landescup. [2][9]

Der LASK ging als "Tripple-Sieger" in die Saison 1932/33. Das Ziel der Titelverteidigung klappte in keinem der drei Bewerbe. Die Oberösterreich Liga und den Oberösterreichischen Landescup musste man an den Konkurrenten Urfahr abgeben und die Amateurstaatsmeisterschaft gewann erneut der GAK. [2]

Zweiter Weltkrieg und Aufstieg in die Bundesliga

Während des Zweiten Weltkrieges stieg der LASK 1940/41 in die erste Spielklasse auf. In der damaligen Gauliga hatte der LASK aufgrund des Zweiten Weltkrieges enorme Schwierigkeiten. Viele der Spieler wurden in den Krieg einberufen, so konnte der LASK oftmals nur einen Teil seiner eigentlichen Kampfmannschaft aufstellen. So fing sich der LASK, mit einem 0:21 gegen die Wiener Austria, die höchste Niederlage der Vereinsgeschichte ein. Der LASK stieg am Ende der Saison mit 0 Punkten aus der Gauliga ab.[2][8]

Es folgten schwere Jahre für den LASK. In der Oberösterreich Liga erspielte man in den darauf folgenden Jahren, von 1941 bis 1946, keinen einzigen Titel. Im Jahr 1949 wurde der LASK Dritter der Oberösterreich Liga und qualifizierte sich somit nicht für die, in diesem Jahr erstmals ausgetragene, Gesamtösterreichische Bundesliga. Erst als man ein Jahr später Oberösterreichischer Meister wurde, qualifizierte man sich für die damalige Staatsliga.[1][2][8]

Ab 1952 hat der LASK seine Heimspiele auf dem neu eröffneten Linzer Stadion ausgetragen. Die eigentliche Heimstätte blieb allerdings nach wie vor der LASK Platz in der Paul-Hahn-Straße. Der LASK hatte in der Staatsliga immer wieder mit dem Abstieg zu kämpfen. In der Saison 1953/54 stieg man letzten Endes in die B-Liga ab. 1957/58 gewann man die B-Liga und stieg erneut in die A-Nationalliga auf. Ab diesem Zeitpunkt spielte der LASK um den Titel mit und wurde 1961/62 Vizemeister hinter der Wiener Austria. Im Cup Finale 1963 spielte man gegen die Austria Wien, welches man allerdings Verlor.[1][2][8]

Der LASK als österreichischer Double-Sieger

Der LASK startete in die Saison 1964/65 mit einem starken Kader. Unter dem damaligen Trainer Karl Schlechta beendete man die Saison allerdings auf dem siebten Tabellenplatz. Während der Saison wurde Karl Schlechta durch Frantisek Bufka abgelöst. Unter Frantisek Bufka folgte ein hartes Trainingslager in Obertraun, das dazu führte, dass der LASK konditionell besser aufgestellt war und die Mannschaft den Kampfgeist zurück erlangte. Mit dieser neuen Kraft kletterte der LASK Stück für Stück die Tabelle hinauf. Der LASK erreichte das Cup Finale gegen den 1. FC Wiener Neustadt. Dieses gewann der LASK in Hin- und Rückspiel mit einem Gesamtergebnis von 2:1 und war damit, erstmals in der Vereinsgeschichte, österreichsicher Cup-Sieger. [2][10]

Mit dem Cup-Sieg im Rücken ging man in die letzte Partie der Saison. Der LASK lag einen Punkt hinter Rapid Wien. Aufgrund der damaligen Zwei-Punkte-Regel musste der LASK gewinnen, während Rapid verlieren musste. Das letzte Saisonspiel gegen die Vienna auf der Hohen Warte gewann der LASK mit 2:0. Nach dem Spiel musste man noch zehn Minuten auf das Parallelspiel warten, in dem der GAK mit 1:0 gegen Rapid Wien in Führung lag. Als das Spiel schließlich abgepfiffen wurde und der GAK tatsächlich mit 1:0 gegen Rapid gewonnen hatte, war es offiziell: Der LASK ist österreichischer Meister und Doublesieger. Mit dem Gewinn der Meisterschaft und des Cup-Sieges war man die erste Mannschaft, die nicht aus Wien stammte, die die Österreichische Meisterschaft gewonnen hat.[2][8][10][11]

Der LASK konnte sich allerdings nicht an der Spitze des österreichischen Fußballs festsetzten. In folge spielte man wieder im Mittelfeld und geriet anschließend sogar in Abstiegsgefahr. 1967 und 1970 schaffte man es nochmals ins ÖFB Cup Finale wobei man gegen die Wiener Austria durch das Los verlor und gegen Wacker Innsbruck mit 0:1. Auch verlor der LASK seine alte Heimstätte an der Paul-Hahn-Straße und stattdessen wurde die HTL Paul Hahn gebaut. Ohne richtige Heimstätte, hat sich der LASK von nun an auf der Linzer Gugl eingemietet.[2][6][8]

Einzelnachweise